"Das Geheimnis der Seesterne": ""Die Sonne der Nacht..." schwärmte der kleine Seestern. "Ich wünschte, ich könnte wenigstens ein einziges Mal zu diesem wunderschönen Licht reisen." sagte er.
Da fing der grosse Wal fürchterlich an zu lachen und sagte: "aber du bist doch ein Seestern! Ich glaube du kennst das grosse Geheimnis der Seesterne nicht, obwohl du selber einer bist."
"Welches Geheimnis meinen sie denn?" fragte der Seestern neugierig." (Auszug)

 "Der kleine Seestern hat Albträume": "Einmal hatte der kleine Seestern schreckliche Albträume. Immer wieder wurde er von einem riesigen Monsterfisch verfolgt. Aber das allerschlimmste war, dass der kleine Seestern sich in seinem Traum nur ganz langsam bewegen konnte. So wie in Zeitlupe. Der Monsterfisch jedoch war viel schneller und hatte fürchterlich lange Zähne. Sein Maul war so groß, dass er mit Leichtigkeit hundert Seesterne verschlingen konnte, wenn er wollte. Jede Nacht wachte der kleine Seestern von diesen Träumen auf. Danach traute er sich nicht, wieder einzuschlafen. Das ging so weit, dass er irgendwann überhaupt nicht mehr schlief." (Auszug)

 "Der Drache und die Prinzessin": "Sie baute ihm ein Nest aus Stroh, welches sie aus den Pferdeställen nahm und brachte ihm etwas zu essen. Es dauerte gar nicht lange, da konnte Kantano wieder fliegen. Aber er kam immer wieder zu der Prinzessin zurück. Sie spielten, plauderten und hatten eine schöne Zeit." (Auszug)

 "Die Zuckerfee": "Und wie alle Feen und Zauberwesen ist sie für die Menschen unsichtbar. Nur Babies und ganz kleine Kinder können sie sehen. Doch sicher weiss das niemand - aber warum sonst schauen sich kleine Kinder nach Dingen um, die niemand anders sieht?" (Auszug)

 "Die kleine Elfe": "Es gibt Menschen, die behaupten, es gäbe keine kleinen Wesen wie Elfen, Feen oder Kobolde. Sie erklären stattdessen die Welt lieber mit berechenbaren Formeln. Das macht es für sie einfacher, denn Formeln kann man sehen. Wissenschaft kann man anfassen. Glauben nicht." (Auszug)


 "Ein wahrer König": "Dann ging König in die nächstbeste Kneipe und nahm den nächstbesten Platz am Tresen. Eine alte Frau saß neben ihm. Sie linste ihn über den Rand ihres Glases hinweg an und sagte schlicht: "Hallo!"
König erwiderte den Gruß.
Für ihn war dieser Ausflug ein kleines Abenteuer. Schon lange hatte er keinen so engen Kontakt mehr mit dem einfachen Volk gehabt.
"Was wollen Sie trinken?" fragte der Barkeeper.
"Ein Pils, bitte!"" (Auszug)

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